Nach dem USNun hat auch Kanada beschlossen, das Verbot von TikTok auf Regierungsgeräten umzusetzen.
Doch im Falle des von Justin Trudeau geführten Landes birgt die soeben vom Premierminister angekündigte Maßnahme die Gefahr, eine ausgewachsene politische Kontroverse auszulösen. Dies deutet bereits darauf hin, dass das soziale Netzwerk von ByteDance von Oppositionsführern intensiv als Sprachrohr für ihre Positionen genutzt wurde.
Das TikTok-Verbot in Kanada birgt die Gefahr, zu einem politischen Thema zu werden.
Il governo canadese ha annunciato il rufen nei confronti di TikTok sui dispositivi governativi. Anche in questo frangente Die Maßnahme ist motiviert durch Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und den Verdacht, dass die App eine Art trojanisches Pferd für die Pekinger Regierung sei., an die das Unternehmen die personenbezogenen Daten seiner Nutzer übermitteln könnte, deren Anzahl in allen Teilen der Welt rasant zunimmt.
In diesem Fall könnte sich das Vorgehen des Managers jedoch zu einem echten politischen Streitfall entwickeln.
Auf die Entscheidung der Regierung folgten bisher zahlreiche Beamte, sowohl regierungsnahe als auch oppositionelle, die nicht nur die Social-Media-Plattform von ihren Geräten, sondern auch ihre Konten löschten.
Bislang sind noch keine Reaktionen eingegangen.
Bislang hat der NDP-Vorsitzende Jagmeet Singh die Anordnung pflichtbewusst befolgt und verboten, TikTok Er hat sein Handy gelöscht und seinen Social-Media-Account gelöscht. Diese Entscheidung beruhte auf der Tatsache, dass hat eine Vereinbarung, die ihn verpflichtet, Trudeaus Minderheitsregierung bis 2025 zu unterstützen., was er offensichtlich auch nicht unterlassen will, um keinen Zweifel an seiner Zuverlässigkeit aufkommen zu lassen.
Singh selbst hatte eine breite Erfolg Auf TikTok erlangte er Bekanntheit durch die Veröffentlichung von Videos, in denen er während der Parlamentswahlen 2021 Tanzschritte und Pirouetten vorführte, sowie durch weitere Videos aus seinem Familienleben. Dank des geschickten Einsatzes dieser Inhalte konnte er eine beachtliche Fangemeinde aufbauen. 800mila-NachfolgerMit wem er künftig nicht mehr in derselben Weise interagieren kann. Das ist das Vierfache der von Poilievre behaupteten 200, der ebenfalls beschlossen hat, regierungsnahe Medien in Ottawa zu meiden.

Ein ganz anderer Ansatz als der der regierenden Liberalen, die sich nie übermäßig auf dieses Kommunikationsmittel verlassen haben. Nik Nanos, Präsident von Nanos Research, erklärte diesen scheinbaren Widerspruch in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft wie folgt: Diejenigen in der Regierung bevorzugen traditionelle Medien, wo sie mehr Möglichkeiten haben, in Erscheinung zu treten.Anders als Oppositionspolitiker, denen diese Art von Plattform fehlt und die auf soziale Medien angewiesen sind, würde ein TikTok-Verbot ihnen daher erheblich schaden.
Ein echtes Problem
Das Verschwinden eines Tools wie TikTok stellt ein echtes Problem für die Demokratie dar. Eine kürzlich von Insider Intelligence durchgeführte Umfrage belegt dies. Neun Millionen Kanadier werden die App dieses Jahr nutzen.Diese Zahl dürfte bis 2025 auf zehn steigen. Das entspricht einem Viertel der Gesamtbevölkerung des nordamerikanischen Staates.
Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung nicht nur von TikTok, sondern auch der Entscheidung, die App auf Regierungsgeräten zu verbieten. Es handelt sich um eine politische Angelegenheit, die sich jedoch noch verschärfen könnte, sollte das Verbot – wie in den USA nach der Abstimmung im Repräsentantenhaus, die Biden die Befugnis für ein landesweites TikTok-Verbot einräumte – auf alle Bürger eines Landes ausgeweitet werden. Es bleibt abzuwarten, ob Kanada dem Beispiel Washingtons folgen wird und wie die kanadische Gesellschaft darauf reagieren würde. Nicht nur chinesische soziale Netzwerke, sondern alle existierenden könnten zu einer Art Geisel der politischen Macht werden..




